26. Juli 2006

Thailand 1996 1998 2003

Abgelegt unter: Allgemein, Thailand — schambach @ 08:54

ThailandDas Perfekte Land zum einsteigen in das Rucksackreisen, hier findet man überall etwas zum übernachten zum Beispiel eine Hütte direkt am Strand, ein Baumhaus
im Dschungel aber natürlich auch normale Bungalows oder Zimmer was ihr wollt.

In Thailand waren wir 1996, 1998 und 2003 Das erste mal führte unsre Tour von Bangkok Richtung Süden zu den 3Inseln Ko Samui, Ko Phagnan und Ko Tao, danach in den Khao Yai National Park 200km nordöstlich von Bangkok. Hierfür hatten wir 4 ½ Wochen zeit. Das zweite mal (für 5 ½W.) ging’s wieder nach Ko Phagnan und Ko Tao danach zum Khao Sok National Park westlich von Surat Thani, Im den Khao Lak National Park an der Westküste, dann gegen Norden nach Ranong und auf Ko Phayam.

In Bangkok kann man ganz gut Einkaufen aber durch die Schwüle stehende Luft haben wir uns nie langer als nötig aufgehalten, vor allen dingen bei der Ankunft in Thailand ist das ein großes Problem. Wenn Ihr euch einigen Sachen anschauen wollt solltet ihr das am Ende der Reise machen.

Auf Ko Samui gibt es tolle Felsenküsten. Die feinen Sandstrände sind leider alle von Pauschaltouristen belegt. Wer Trubel wie Disco usw. mag ist hier wahrscheinlich richtig.

Auf Ko Phagnan kann man super die Gegend mit dem Motorrad erkunden.
Zum Vollmond sollten alle, die extreme Partys mit vielen Drogensüchtigen, Taschendieben und überteuerte Preise nicht mögen die Insel oder zumindest
den Süden der Insel meiden.

Koh Tao (=Schildkröteninsel) ist eine Insel bei der man erstklassig Tauchen und Schnorcheln kann. Die Sicht betrug bei uns ca. 30m. Auf der Ost und Nord-West
Seite gibt es sehr viele Fische, schöne Korallen, Röhrenwürmer, Rochen, Schildkröten und Schwarzspitzenhaie.

Ko Phayam war bei uns absolut idyllisch auf der ganzen Insel waren nur 4 Touri`s und super weißer feiner Sandstrand. Aber zumindest die Menge der Touristen hat sich leider stark erhöht. Ranong ist eine gemütlich Stadt die 1998 weitgehend vom Tourismus verschont wurde.

Beim Khao Sok National Park haben wir in einem Baumhaus im Dschungel am Rand des Parks übernachtet In diesem Gebiet gibt’s riesige Kalksteinberge die von Höhlen durchzogen sind die teilweise ganz durch den Berg führen, Grotten besitzen oder in denen Fledermäuse leben.

Der zweitgrößte National Park ist der Khao Yai NP. Hier gibt es mehrere Pfade
bzw. Elefanten Trampelwege die auch in Karten verzeichnet sind. Mit etwas Trekkingerfahrung kann man dieses Gebiet auch ohne Guide mit Karte und Kompass durchlaufen. Es gibt einige Salzstellen und Wasserfalle im Park.

2km vorm nordöstlichen Parkeingang gibt’s eine Federmaushöhle mit Hunderttausenden von Hufeisennasen Fledermäusen. Den Weg sollte man nicht alleine und ohne Taschenlampe unternehmen, da man nur zum Sonnenuntergang die vielen Fledermäuse sieht, der abstieg sehr steil ist und vor allen dingen sehr schwierig begehbar ist wenn’s zuvor geregnet hat.

Ägypten 2000

Abgelegt unter: Ägypten 2000 — schambach @ 08:43

ÄgyptenIm Februar 2000 haben wir uns kurzfristig für einen Last-Minute Trip nach Ägypten entschieden. Dort sind wir dann auf eigene Faust Herumgereist und haben Land
und Leute genossen. Da ja 1997 der schwere Anschlag der Fundamentalisten war haben wir uns zuvor natürlich erkundigt ob das ohne Probleme geht. Die Anschläge gehen nur gegen die großen Touristenmassen. Dadurch ist reisen mit öffentlichen Bussen viel sicherer. Von dem Militär sollte man sich nicht abschrecken lassen, diese sind nur rings um die Touristen Center, es ist zwar etwas nervig zum mit dem Taxi durch die Kontrollen zu fahren, da man kaum jemand findet der da rausfährt
aber mit den Bussen ist das überhaupt kein Problem. In Kairo waren wir bei den berühmten 3 Pyramiden. Echt klasse. Die Ägypter sind sehr geschäftstüchtig also handeln, handeln, handeln. Gegenüber Frauen sind die Ägypter viel aufgeschlossener als in anderen Moslemischen Staaten. So ist es dort zum Beispiel so das die Hauptfrau das Geld verwalt und entscheiden ob der Mann sich noch ein Frau dazunehmen darf und dies jederzeit ablehnen.

Landschaftlich besteht Ägypten hauptsächlich aus Wüste, abgesehen natürlich
vom Nil der etwas Fruchtbares Land am Ufer aufweist. Nördlich grenzt es ans Mittelmeer was allerdings z.B. bei Alexandria so eine schlechte Wasserqualität hat, das man selbst beim tauchen nur mit Trockenanzug und Gesichtsschutz reingehen sollte. Dafür grenzt der Osten am Roten Meer. Die Wasserqualität hier ist super
und der Fischreichtum klasse. Tauchen kann man mit Einheimischen Tauchschulen (hier solltet ihr allerdings schon ein paar mal getaucht sein, die Ausrüstung ist zwar ok aber sind nicht immer qualifiziert Ausgebildet) oder von den Hotels werden natürlich auch Expeditionen bzw. Kurse angeboten (gute Ausrüstung und fachlich Qualifiziertes Personal , Preislich jedoch fast doppelt so teuer). Baden und Schnorchel kann man natürlich auch super. Zum Schnorchel solltet ihr aber
besser rausfahren. Bzw. auf Sinai soll das auch von der Küste aus gehen.
Zum nur Baden und am Strand liegen ist der Februar noch zu kalt aber wenn ihr
euch viel anschauen wollt ist es da genau richtig. Im Juli August sollen es bis
zu 60 Grad werden.

15. Juli 2006

England

Abgelegt unter: England — schambach @ 02:49

England 95
Diese Reise haben wir mit dem Fahrrad unternommen.Genauer gesagt sind
wir mit unseren Rädern nach London Gatwick geflogen und vonhier gestartet.
Als erstes sind wir Richtung Süden auf die Isle of Wight gefahren und mit
der Fähre übergesetzt.
Die Erste Nacht auf dem Weg dort hin haben wir keinen Campingplatz
gefunden, den Bauern den wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit gefragt
haben verneinte dies da er kein Grund Besitz und derzeit in diesem Gebiet
abends Hasenjagd gemacht wird und wir sollen doch bitte ein Stück
weiterfahren.
Da wir ihm da nicht so richtig glaubten und auch keine große Lust hatten noch
ewig weiterzufahren (es dämmerte bereits legten wir uns in den nächsten
Wald).
Einige Zeit später ging die Hasenjagd los und wir bangten die ganze Zeit
das sie nicht auch in diesen Wald jagen würden, das taten sie jedoch zum
glück nicht.
Zum krönenden Abschluss fing es gegen 3Uhr morgens an zu tröpfeln.
Da wir dachten in England regnet es ja schließlich öfter, bauten wir dann
dochdas Zelt auf. Pünktlich als wir fertig waren hörte es auf zu tröpfeln.
Auch sonst regnete es in den 3 ½ Wochen nur an einem Tag richtig
(am Durdle Door).
Nach der Isle of Wight führen wir Richtung Westen.
Die Landschaft ist sehr schön und die Leute sehr freundlich und hilfsbereit.
Südengland hat sehr schöne Steilküsten allerdings sollte man Warnhinweise
wirklich ernst nehmen.
In konnte man Fossilien finden. Am Strand war ein großer Bergwall aus
kamen ein paar Engländer entgegen und zeigten uns ihren Fund.
Wir beschlossen auch unser Glück zu versuchen.
Vor dem Wall Stand ein Schild Vorsicht Lebensgefahr Steinschlag,
aber mal ehrlich wo in Deutschland steht das nicht wenn einmal im Jahr
mal was runterkommt.
Wir kletterten also auf den Berg und hatten auch schon was gefunden
als Claudia noch etwas höher hinauf wollte und Eric meinte das er
ein ungutes Gefühl hat und wir daraufhin ein Stück abstiegen
(da Eric normal der mutigere ist).
Kurz darauf tat es einen Schlag und es kamen bis zu einem Meter
große Brocken runter die bis ins Meer Stürzten.
Wir rannten die Felsen hinab bekamen noch einige kleinere Steine ab.
Währen wir allerdings an der Stelle geblieben oder sogar noch höher
gegangen hätten wir diesen Bericht nicht mehr geschrieben.
Einen Tag später haben wir Einstück weiter wider heruntergekommene
Steine gesehen.
Wir fragten daraufhin bei den Einheimischen nach.
Diese meinten das sei normal. Also Gefahrenhinweise ernst nehmen.
Als wir dann nördlich fuhren kamen wir durch ein sehr langes
Militärübungsgelände.
Da es mal wieder etwas später war und auf den Schildern stand,
das dass betreten Erlaubt ist außer wenn die Lampen an sind und
die roten Flaggen gehisst sind,
sind wir hinein gefahren und haben uns unter einen Schiessstand gelegt.
Abends sahen wir zur linken Panzer fahren und zur rechten Fallschirmspringer.
Morgens entdeckten wir dann die roten Flaggen
und Lampen als wir gerade wieder auf die Straße fuhren
kamen uns schon die Panzer entgegen.
Wir wollen euch allerdings nicht abschrecken dies waren die einzigen
negativ Erlebnisse.
Aber übernachtet trotzdem lieber bei Bauern auf dem Grundstück
wenn ihr keinen Campingplatz findet.
Dies ist ungefährlicher außerdem haben wir nur gute Erfahrungen gemacht
wir bekamen mehrmals Milch geschenkt, Möglichkeiten zum waschen
und Kontakt zu Bevölkerung.
Die Nebenstraßen in Süd-England sind übrigens sehr gut zu befahren,
kaum Autos und meist sehr guter Belag. Was auch sehr schön ist
sind die Sehenswürdigkeiten an denen man dauert vorbeikommt.

Riesige Figuren mit Steinen auf Berge gelegt, Burgen, Stonehenge,
Woodhenge…..
unzählige Sachen die mal gar nicht aufzählen kann.
Eingezeichnet sind sie aber ganz gut in der Kent to Cornwall at Holiday map
ISBN 0-85039-153-9 Karte.
Diese ist sehr detailliert und hervorragend geeignet wenn man mit dem Rad
unterwegs ist.

Nepal

Abgelegt unter: Nepal — schambach @ 02:23

NepalDas Land mit den gigantischen Bergen und Tiefebenen in den selbst Panzernashörner leben. Aber beginnen wir mal von vorne. Nachdem wir in Indien Rad fahren waren sind wir per Zug und Flugzeug nach Kathmandu gereist. Dort angekommen haben wir uns erst mal mit Trekkingsachen eingedeckt (sehr günstig wenn ihr jedoch nach Pokhara wollt deckt euch lieber dort ein). Nach 3 tagen Kathmandu sind wir nach Pokhara gefahren. Von hier aus haben wir eine Raftingtour auf den Kali Gandaki für 3Tage gemacht. Der Fluß ist die ganze Zeit von hohen Bergen umgeben und wird immer wieder von Wasserfällen gespeist teilweise auch von warmen quellen. Ihr solltet euch auf jeden fall einer Gruppe mit Kajakfahrern anschließen, da dort jedes Jahr Touristen sterben die nicht zurück ins boot kommen wenn’s doch mal kentert. Nach dieser tour sind wir im Annapurna- Gebiet wandern gegangen. Hierzu braucht ihr ein Permit (Erlaubnis) die ihr eigentlich täglich vorzeigen müsst. Gestartet sind wir in Besisahar (760m). Essen und übernachten zwischendurch ist überhaupt kein Problem. Wanderkarten kann man sehr gut und günstig in Nepal kaufen. Die Wege sind sehr gut ausgewiesen (man braucht keinen Führer). Der Annapurnacircuit ist bei der tiefsten Stelle 490m tief und geht bis zum Thorong La Pass (Welt größter Pass) mit 5400m. Wir waren im November unterwegs. Beim starten in Pokhara war es 25-30 grad. Ihr solltet nicht die Kälte unterschätzen, den schon in 2000m Höhe begann es nachts zu gefrieren. In 3000m Höhe war es auch mal tagsüber weis um uns. Unsere 9 tage Tour ging bis Manag(3540m) von da noch bis auf 3800m und dann zurück bis Humde und von da mit Flieger nach Pokhara. Als nächstes haben wir den Chitwan Nationalpark besucht. In diesem Park kann man noch Nashörner, Elefanten, Bären, Krokodile, Tiger und vieles mehr sehen. Zum Übernachten stehen am Parkeingang mehrere Logdes zur Verfügung. Nachts sollte man auf jeden fall bei seine Unterkunft sein, da die Tiere nicht nur im park bleiben und es öfter passiert das man welche vom Fenster aus sieht. In den Park selbst darf man aus Sicherheitsgründen nur mit 2 Guides.

Indien

Abgelegt unter: Indien — schambach @ 02:00

Im August 2000 konnten wir uns unseren Traum von einer längeren Radreise
endlich verwirklichen.Nach einiger Vorbereitung zu Hause, Materialauswahl, Routenplanung, und Training standen wir um 7.00 Uhr morgen in Madras an der Indischen Ostküste.

Unserer Ziel war es einmal quer durch Indien zu fahren. Vier Monate später wollten wir in Mumbei (Bombay) sein.

Bei der Ankunft erschien es uns das dann doch etwas verrückt. Da es hier fast keine Straßenverkehrsordnung gibt.

Bei über 35° , Linksverkehr, Kühe, Schweine, Ziegen, Hunde und Affen auf der Strasse ist es schwierig sich vorzustellen noch weitere 4 Monate hier Unterwegs
zu sein.

Die Hauptstrassen sind sehr gut, allerdings so dicht befahren, das wir es immer vorgezogen haben die kleinen abgelegenen Strassen zu fahren. Leider kommt man auf diesen Strassen kaum vorwärts da der Zustand oft sehr schlecht ist.

Zum Glück habe wir ein GPS-Gerät dabei (Satelliten Navigationsgerät) sonst würden wir uns wahrscheinlich oft verfahren.

Denn die Straßenausschilderung war sehr problematisch da die Schilder fast immer nur in einer der Ortsprachen bzw. Landesprache waren. In Indien gibt es 12 Hauptsprachen und über 200 verscheiden Dialekte so das es für uns sehr schwierig was zu essen zu bestellen. Englisch wird zwar auch gesprochen aber in den vielen kleinen Dörfer, im Landesinneren , die mir besucht haben, konnte oft nur ein Lehrer oder der Dorfrichter etwas Englisch. Wir mussten uns auch daran gewöhnen das sobald wir angehalten haben sofort das halbe Dorf bei uns Stand. In denn ersten
drei Wochen haben wir fast immer nur das gleiche gegessen und das war Reis mit 2-3 drei Sorte scharfem Gemüseeintopf, auf einem Bananenblatt Serviert. Es hätte bestimmt mehr Auswahl gegeben aber die Verständigungsschwierigkeiten haben dafür gesorgt das wir , bis wir wenigstens ein paar Worte uns angeeignet hatten, immer das gleiche bekommen haben.

Gegessen wird mit den Fingern der rechten Hand.

Meistens sind wir Morgens um 5.00 Uhr aufgestanden und eine halbe Stunde
später losgefahren, da war es wenigsten noch nicht so heiß. Übernachtet haben
wir fast immer in kleinen Hotels wenn es keines gab auch mal Privat.

Nie ist uns etwas gestohlen worden obwohl wir unseren kompletten Räder oft mit Gepäck alleine stehen gelassen haben.

Was uns auch sehr gewundert hat im Landesinneren ist es so gut wie nie passiert das wir auf Bettler gestoßen sind. Die Dörfer waren sehr gepflegt, mit wenig Müll und fast alle Leute sehr gutgelaunt. Sobald man aber an Stellen kommt wo das „moderne Leben „ Einzug gehalten hat ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Überall werden Produkte verkauft die nur zum einmaligen Gebrauch gemacht sind für vieles gibt es nutzlose Umverpackungen aus Plastik

Das wird natürlich auch weggeschmissen aber das können die Kühe oder Schweine nicht verwerden und verrotten tut es auch nicht also bleibt es einfach liegen.

Bei unseren kleinen Wegen passiert es oft das uns Schlangen , Warane oder ähnliches über den Weg laufen

An manchen Tagen kommen wir nur 30km weit an anderen sind es über 80km je nach Wetter & Strasse.

Es passiert hier auch das man einfach zum Essen eingeladen wird.

Nach 2800km haben wir es geschafft wir sind an der Westküste von Indien angekommen.

Hier kann man noch einige Stellen finde wo es fast kein Tourismus gibt.

Jetzt ist erst mal Entspannung angesagt und wir verbringen eine super Woche direkt am Strand weitab vom Massentourismus.

Los gehts!

Abgelegt unter: Allgemein — schambach @ 00:32

Hallo Eric,
auf los gehts Los

gruß Oli