15. Juli 2006

Nepal

Abgelegt unter: Nepal — schambach @ 02:23

NepalDas Land mit den gigantischen Bergen und Tiefebenen in den selbst Panzernashörner leben. Aber beginnen wir mal von vorne. Nachdem wir in Indien Rad fahren waren sind wir per Zug und Flugzeug nach Kathmandu gereist. Dort angekommen haben wir uns erst mal mit Trekkingsachen eingedeckt (sehr günstig wenn ihr jedoch nach Pokhara wollt deckt euch lieber dort ein). Nach 3 tagen Kathmandu sind wir nach Pokhara gefahren. Von hier aus haben wir eine Raftingtour auf den Kali Gandaki für 3Tage gemacht. Der Fluß ist die ganze Zeit von hohen Bergen umgeben und wird immer wieder von Wasserfällen gespeist teilweise auch von warmen quellen. Ihr solltet euch auf jeden fall einer Gruppe mit Kajakfahrern anschließen, da dort jedes Jahr Touristen sterben die nicht zurück ins boot kommen wenn’s doch mal kentert. Nach dieser tour sind wir im Annapurna- Gebiet wandern gegangen. Hierzu braucht ihr ein Permit (Erlaubnis) die ihr eigentlich täglich vorzeigen müsst. Gestartet sind wir in Besisahar (760m). Essen und übernachten zwischendurch ist überhaupt kein Problem. Wanderkarten kann man sehr gut und günstig in Nepal kaufen. Die Wege sind sehr gut ausgewiesen (man braucht keinen Führer). Der Annapurnacircuit ist bei der tiefsten Stelle 490m tief und geht bis zum Thorong La Pass (Welt größter Pass) mit 5400m. Wir waren im November unterwegs. Beim starten in Pokhara war es 25-30 grad. Ihr solltet nicht die Kälte unterschätzen, den schon in 2000m Höhe begann es nachts zu gefrieren. In 3000m Höhe war es auch mal tagsüber weis um uns. Unsere 9 tage Tour ging bis Manag(3540m) von da noch bis auf 3800m und dann zurück bis Humde und von da mit Flieger nach Pokhara. Als nächstes haben wir den Chitwan Nationalpark besucht. In diesem Park kann man noch Nashörner, Elefanten, Bären, Krokodile, Tiger und vieles mehr sehen. Zum Übernachten stehen am Parkeingang mehrere Logdes zur Verfügung. Nachts sollte man auf jeden fall bei seine Unterkunft sein, da die Tiere nicht nur im park bleiben und es öfter passiert das man welche vom Fenster aus sieht. In den Park selbst darf man aus Sicherheitsgründen nur mit 2 Guides.