| |
Nepal
Das Land mit den gigantischen Bergen und Tiefebenen in den
selbst Panzernashörner leben. Aber beginnen wir mal von
vorne. Nachdem wir in Indien Rad fahren waren sind wir per
Zug und Flugzeug nach Kathmandu gereist. Dort angekommen haben
wir uns erst mal mit Trekkingsachen eingedeckt (sehr günstig
wenn ihr jedoch nach Pokhara wollt deckt euch lieber dort
ein). Nach 3 tagen Kathmandu sind wir nach Pokhara gefahren.
Von hier aus haben wir eine Raftingtour auf den Kali Gandaki
für 3Tage gemacht. Der Fluß ist die ganze Zeit
von hohen Bergen umgeben und wird immer wieder von Wasserfällen
gespeist teilweise auch von warmen quellen. Ihr solltet euch
auf jeden fall einer Gruppe mit Kajakfahrern anschließen,
da dort jedes Jahr Touristen sterben die nicht zurück
ins boot kommen wenns doch mal kentert. Nach dieser
tour sind wir im Annapurna- Gebiet wandern gegangen. Hierzu
braucht ihr ein Permit (Erlaubnis) die ihr eigentlich täglich
vorzeigen müsst. Gestartet sind wir in Besisahar (760m).
Essen und übernachten zwischendurch ist überhaupt
kein Problem. Wanderkarten kann man sehr gut und günstig
in Nepal kaufen. Die Wege sind sehr gut ausgewiesen (man braucht
keinen Führer). Der Annapurnacircuit ist bei der tiefsten
Stelle 490m tief und geht bis zum Thorong La Pass (Welt größter
Pass) mit 5400m. Wir waren im November unterwegs. Beim starten
in Pokhara war es 25-30 grad. Ihr solltet nicht die Kälte
unterschätzen, den schon in 2000m Höhe begann es
nachts zu gefrieren. In 3000m Höhe war es auch mal tagsüber
weis um uns. Unsere 9 tage Tour ging bis Manag(3540m) von
da noch bis auf 3800m und dann zurück bis Humde und von
da mit Flieger nach Pokhara. Als nächstes haben wir den
Chitwan Nationalpark besucht. In diesem Park kann man noch
Nashörner, Elefanten, Bären, Krokodile, Tiger und
vieles mehr sehen. Zum Übernachten stehen am Parkeingang
mehrere Logdes zur Verfügung. Nachts sollte man auf jeden
fall bei seine Unterkunft sein, da die Tiere nicht nur im
park bleiben und es öfter passiert das man welche vom
Fenster aus sieht. In den Park selbst darf man aus Sicherheitsgründen
nur mit 2 Guides.
|
|