England 95

Diese Reise haben wir mit dem Fahrrad unternommen. Genauer gesagt sind wir
mit unseren Rädern nach London Gatwick geflogen und von hier gestartet.

Als erstes sind wir Richtung Süden auf die Isle of Wight gefahren und mit dem Fähre übergesetzt. Die Erste Nacht auf dem Weg dort Hin Haben Wir keinen Campingplatz gefunden. Den Bauern den wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit gefragt haben verneinte dies da er kein Grund Besitz und derzeit in diesem Gebiet Abends Hasenjagd gemacht wird und wir sollen doch bitte ein stück weiterfahren.
Da wir ihm da nicht so richtig glaubten und auch keine große Lust hatten noch
ewig weiterzufahren (es dämmerte bereits legten wir uns in den nächsten Wald).Einige Zeit später ging die Hasenjagd los und wir bangten die ganze Zeit
das sie nicht auch in diesen Wald jagen würden . das taten sie jedoch zum glück nicht . zum krönenden Abschluss fing es gegen 3Uhr morgens an zu tröpfeln.
Da wir dachten in England regnet es ja schließlich öfter, bauten wir dann doch
das Zelt auf. Pünktlich als wir fertig waren hörte es auf zu tröpfeln. Auch sonst
regnete es in den 3 ½ Wochen nur an einem Tag richtig (am Durdle Door).
Nach der isle of wight führen wir Richtung westen.

Die Landschaft ist sehr schön und die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Südengland hat sehr schöne Steilküsten allerdings sollte man Warnhinweise wirklich ernst nehmen. In konnte man Fossilien finden. Am Strand war ein großer Bergwall aus kamen ein paar Engländer entgegen und zeigten uns ihren Fund.
Wir beschlossen auch unser Glück zu versuchen. Vor dem Wall Stand ein Schild Vorsicht Lebensgefahr Steinschlag, aber mal ehrlich wo in Deutschland steht das nicht wenn einmal im Jahr mal was runterkommt. Wir kletterten also auf den Berg und hatten auch schon was gefunden als Claudia noch etwas höher hinauf wollte und Eric meinte das er ein ungutes Gefühl hat und wir daraufhin ein stück abstiegen (da Eric normal der mutigere ist).Kurz darauf tat es einen Schlag und es kamen
bis zu einem Meter große Brocken runter die bis ins Meer Stürzten. Wir rannten die Felsen hinab bekamen noch einige kleinere Steine ab. Währen wir allerdings
an der Stelle geblieben oder sogar noch höher gegangen hätten wir diesen Bericht nicht mehr geschrieben. Einen Tag später haben wir Einstück weiter wider heruntergekommene Steine gesehen. Wir fragten daraufhin bei den einheimischen nach. Diese meinten das sei normal. Also Gefahrenhinweise ernst nehmen.
Als wir dann nördlich fuhren kamen wir durch ein sehr langes Militärübungsgelände. Da es mal wider etwas Später war und auf den Schildern stand, das Betreten Erlaubt ist außer wenn die Lampen an sind und die roten Flaggen gehisst sind, sind wir hinein gefahren und haben uns unter einen Schiessstand gelegt. Abends sahen wir zur linken Panzerfahren und zur rechten Fallschirmspringer. Morgens entdeckten wir dann die roten Flaggen und Lampen als wir gerade wieder auf die Straße fuhren kamen uns schon die Panzer entgegen. Wir wollen euch allerdings nicht abschrecken dies waren die einzigsten negativ Erlebnisse. Aber übernachtet trotzdem lieber bei Bauern auf dem Grundstück wenn ihr keinen Campingplatz findet. Dies ist ungefährlicher außerdem haben wir nur gute Erfahrungen gemacht wir bekamen mehrmals Milch geschenkt, Möglichkeiten zum waschen und Kontakt zu Bevölkerung. Die Nebenstraßen in Süd-England sind übrigens sehr gut zu befahren, kaum Autos und meist sehr guter Belag. Was auch sehr schön ist sind die Sehenswürdigkeiten an denen man dauert vorbeikommt.
Riesige Figuren mit Steinen auf Berge gelegt, Burgen, Stonehenge, Woodhenge..... unzählige Sachen die mal gar nicht aufzählen kann. Eingezeichnet sind sie aber ganz gut in der Kent to Cornwall at Holiday map ISBN 0-85039-153-9 Karte. Diese ist sehr detailliert und hervorragend geeignet wenn man mit dem Rad unterwegs ist.